Spazierschweber - Neue Mobilität in Städten

by Johann Günther from Donau Uni Krems

Der Mensch war immer mobil und wird es auch bleiben. Man muss ihm neue Alternativen anbieten. Dazu wird man sich vom Namen „Automobil“ befreien müssen. Beide Teile des Wortes haben ihre Berechtigung verloren. Es ist nicht „auto“, nicht selbstständig und automatisch; es muss bedient werden und es ist in seiner Mobilität – „mobil“ – eingeschränkt, reduziert.

Ein neuer Typ von Fahrzeug wird kommen, der weder ein Fahrrad, noch ein Automobil ist. Durchschnittlich ist ein Auto heute mit 1,2 Personen unterwegs. Es werden also Fahrzeuge mit einem, aber maximal zwei Personenkapazitäten gebraucht.

In der „individuellen Mobilität“ liegt viel Zukunft. Da unsere Gesellschaft und die nötige Infrastruktur immer weniger Fußgeher hat, wird eine neue Art des „Gehens“ erwartet. Ein „elektrisches Gehen“. Ein unterstütztes und beschleunigtes Gehen. Der Spazierschweber ist so ein Fahrzeug. Ein elektrisch betriebenes Fahrzeug. Die Energie wird von alternativen Energieproduzenten bezogen. Das Fahrzeug wird nicht „aufgetankt“, sondern mit Wechselbatterien – sogenannten Stromflaschen – versorgt.

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